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FVV 2018
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FVV 2018

Frühjahrsvollversammlung am 20. April 2018

Die Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings fand in Tirschenreuth, im neu gestalteten Großen Sitzungssaal des Landratsamtes Tirschenreuth, statt. Neben der Jahresrechnung 2017 wurde der Haushaltsplan 2018 beschlossen und genehmigt. 1. Vorsitzender, Jürgen Preisinger, berichtete in seinem Jahresrückblick von vielfältigen Aktionen und Projekten. Bei dieser Gelegenheit bedankte er sich sowohl für die Organisation der Aktionen bei der Geschäftsstelle, für die Unterstützung der Vorstandschaft als auch bei den Betreuern, ohne die manche Projekte nicht durchführbar wären.

Cirta Rosbach vom Jugendmedienzentrum T1 stellte die enorme Steigerung der Teilnehmerzahlen und Projekte zu den Anfangsjahren des T1 in den Vordergrund. Das Medienzentrum feiert am 11. Juni 2018  bereits das 10-jährige Bestehen. Die deutsch-tschechischen Medienprojekte waren wieder sehr erfolgreich. U.a. wurde der Film "Velik Ostern" mit dem Preis der bayerischen Jugendarbeit ausgezeichnet.

Jürgen Preisinger und die Ehrengäste lobten die erfolgreiche Handyaktion "Houst a Hirn, lousd as Handy lieng", die 2017 der Kreisjugendring Tirschenreuth zusammen mit den Verkehrswachten Tirschenreuth und Kemnath und den Polizeiinspektionen Tirschenreuth, Kemnath und Waldsassen initiiert hat. 2018 wird dieses Projekt fortgeführt, u.a. wurde vom Jugendmedienzentrum ein Kinospot produziert. Die Aktion wird und wurde bereits von anderen Jugendringen übernommen. Wie weit sich das Projekt noch ausweitet, ist derzeit noch nicht absehbar, eine landesweite Verbreitung wäre lt. Jürgen Preisinger natürlich ein absolutes Highlight und eine Bestätigung für das bereits erbrachte Engagement des Kreisjugendrings Tirschenreuth.

Bei dieser Vollversammlung wurde außerdem die Vorstandschaft des KJR neu gewählt. Sowohl der bisherige 1. Vorsitzende, Jürgen Preisinger, als auch der bisherige 2. Vorsitzende, Andreas Malzer, wurden von den Delegierten in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurden wiedergewählt: Josef Halbauer, Bruno Kraus, Nicole Mickisch, Thomas Salomon und Johannes Schmid. Neu in der Vorstandschaft ist Fabian Ernstberger aus Neualbenreuth. Fabian ist 15 Jahre alt und auch als Sprecher des Jugendforums tätig. Rechnungsprüfer sind wieder Wolfgang Bauer und Marco Vollath.

Zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung stellte der Vorsitzende die Aktionen des KJR zur Landtags- und Bezirkstagswahl vor. Der KJR beteiligt sich an den U18-Wahlen, die am 05.10.2018 bayernweit durchgeführt werden. Außerdem bietet der Kreisjugendring im Vorfeld der Wahlen ein besonderes Angebot für ein "interaktives Mini-Projekt" zur politischen Bildung unter der Regie von Studiendirektor a.D. Friedrich Wölfl an: Mit einer eigens vom KJR konzipierten Ausstellung von 11 Roll-ups, welche auf die Wahlen, die Wahlgrundsätze, das Parteienspektrum usw. eingehen, soll für den anschließenden "Polit-Talk" ein interessanter Einstieg  geboten werden. Weitere Infos dazu auf der KJR-Homepage.

 

 

FVV 2017

Frühjahrsvollversammlung am 21. April 2017

Die Frühjahrsvollversammlung 2017 des Kreisjugendrings Tirschenreuth fand in Kemnath (Foyer der Mehrzweckhalle) statt. Neben der Jahresrechnung 2016 wurde der Haushaltsplan 2017 beschlossen und genehmigt. Jürgen Preisinger (1. Vorsitzender KJR TIR) und Philipp Reich (Leiter des Jugendmedienzentrum T1) gaben einen Rückblick der Aktivitäten und Projekte im Jahr 2016. Außerdem wurde die neue Verwaltungsmitarbeiterin im Jugendmedienzentrum T1, Sandra Schug, vorgestellt.

Für den Bezirksjugendring Oberpfalz war die Vorsitzende, Lisa Praßer, in Kemnath. Da sie in den bevorstehenden Neuwahlen nicht mehr kandidiert, wurde sie vom Vorsitzenden des Kreisjugendrings mit einem Blumenstrauß verabschiedet.

In der Vollversammlung wurde die Aktion "Houst a Hirn, lousd as Handy lieng" den Delegierten und Gästen präsentiert. Zusammen mit den Kooperationspartnern der Verkehrswachten Kemnath und Tirschenreuth, sowie den Polizeiinspektionen Tirschenreuth, Kemnath und Waldsassen initiierte der Kreisjugendring diese Handy-Aktion „Houst a Hirn, lousd as Handy lieng.“

Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Lippert und dem Polizeipräsidenten Gerold Mahlmeister.

Mit dem Projekt und den dazugehörenden Aktionen wollen die Kooperationspartner eine Sensibilisierung  der Bevölkerung und Verkehrsteilnehmer im Landkreis Tirschenreuth erreichen und insbesondere junge Leute auf die Gefahren und Risiken bei einer Ablenkung von Handys im Straßenverkehr aufmerksam machen. Jürgen Preisinger verwies auf die vielfältigen Werbemaßnahmen für diese Handy-Aktion z.B. Straßen-Banner, Radiospot, Plakate, Roll ups, Lenticularkarten usw. Weiterhin sind mehrere Busse als Werbeträger im Landkreis Tirschenreuth unterwegs.

Der KJR-Vorsitzende stellte den Kurzfilm "Think twice" vor, den das Jugendmedienzentrum T1 im deutsch-tschechischen Schulprojekt "#perspektiva 2.0" mit Jugendlichen zur Handy-Aktion gedreht hat.

EPHK Bernhard Gleißner (Leiter der Polizeiinspektion Kemnath) und Josef Krauß (Verkehrswacht Kemnath) unterstrichen in der Vollversammlung die Wichtigkeit dieses Projekts und betonten, dass sie sich sofort bereit erklärt hatten, diese Aktion zu unterstützen.

Als Referent konnte Herr Friedrich Wölfl, Studiendirektor i. R. und Leiter der Werkstatt „Leichte Sprache“ im Netzwerk Inklusion Landkreis Tirschenreuth, gewonnen werden. Er erklärte den Zuhörern, was verständliche Sprache heißt.

Bei einer verständlichen Sprache geht es darum, dass Texte und Sprache gut zu verstehen sind. Indem man z. B. kurze Sätze schreibt, auf Fremdwörter verzichtet und Inhalte sinnvoll strukturiert. Texte in verständlicher Sprache sind ein zusätzliches Angebot für bestimmte Zielgruppen, zum Beispiel für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Menschen, die nicht so gut deutsch sprechen oder lesen können. Anhand Beispielen verdeutlichte Herr Wölfl die "Leichte Sprache" und bat die Zuhörer, die vorbereiteten Handouts mitzunehmen.

 

 

FVV 2016

Frühjahrsvollversammlung am 22. April 2016

In der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings, die im neuen Tagungszentrum der Burg Falkenberg stattfand, stellte der 1. Vorsitzende Jürgen Preisinger den Jahresbericht für 2015 mit vielen Aktionen und Veranstaltungen vor. Im Blickpunkt standen die Stadtgespräche mit prominenten Politikern z.B. die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler und die bayerische Staatsministerin Emilia Müller. Viele Personen des öffentlichen Lebens unterstützten auch die Aktion "Mach dich nicht zum Affen". Im Ausblick für 2016 wies der Vorsitzende auf den Plakatwettbewerb "Demokratie, Toleranz und Respekt" hin, bei dem es Preise im Gesamtwert von über 1000 Euro zu gewinnen gibt. Vom 1. - 5. Juni gastiert die Wanderausstellung des FC Bayern "Verehrt - Verfolgt - Vergessen" in Schönkirch. Herr Preisinger bat v.a. Schulen und Jugendgruppen diese Ausstellung, bei der es um Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern geht, zu besuchen. Im weiteren Verlauf der Frühjahrsvollversammlung wurde die Jahresrechnung 2015 und der Haushaltsplan 2016 beschlossen und genehmigt. Phillipp Reich berichtete über die Arbeit und die Aktivitäten im Grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrum T1.

Höhepunkt der Frühjahrsvollversammlung war die Auszeichnung von Albert Müller zum „Partner der Jugend". 

Die Auszeichnung „Partner der Jugend" verleiht der BJR an Personen, die sich vorbildhaft und in herausragender Weise um die Kinder- und Jugendarbeit verdient gemacht haben. Der KJR Tirschenreuth hat den Leiter des Jugendamts für diese besondere Auszeichnung, die bisher im Landkreis Tirschenreuth erst zwei Mal verliehen wurde, vorgeschlagen. Gerhard Kraus, Ehrenvorsitzender des Kreisjugendrings Tirschenreuth, hielt die Laudatio für Albert Müller. Weitere Informationen siehe unten im Zeitungsbericht.

Bei der FVV 2016 fanden außerdem Neuwahlen statt. Folgende Vorstandsmitglieder wurden für 2 Jahre gewählt:

Jürgen Preisinger, 1. Vorsitzender 
Andreas Malzer, stellvertretender Vorsitzender
Josef Halbauer, Bruno Kraus, Nicole Mickisch, Markus Mickisch, Thomas Salomon, Johannes Schmid und Kerstin Weiß als weitere Vorstandsmitglieder (Beisitzer) 


Als Rechnungsprüfer wählten die Delegierten Marco Vollath und Wolfgang Bauer.

Anna-Katharina Wachter vom Deutschen Kinderschutzbund KV Regensburg/Oberpfalz e. V. stellte abschließend die Online-Beratungsstelle „kopfhoch“ vor. "kopfhoch" ist eine online-Beratungsstelle für junge Menschen bis 21 Jahre aus der gesamten Oberpfalz. Beratung und Hilfe erfolgt im Forum, Chat oder per E-Mail oder Einzelberatung. Die anonyme Beratung wird sehr gut angenommen. "kopfhoch" vermittelt bei Bedarf an regionale Fachstellen weiter.

Weitere Informationen unter www.kopfhoch.de

 

Quelle: DER NEUE TAG

FVV 2015

Frühjahrsvollversammlung am 07. Mai 2015

Ganz bewusst wählten wir für die diesjährige Frühjahrsvollversammlung im Zeichen des Inklusionsgedankens die Lebenshilfeeinrichtung in Mitterteich als Versammlungsort. Berthold Kellner, Geschäftsführer der Lebenshilfe Kreisvereinigung Tirschenreuth, stellte die Lebenshilfe und ihre Einrichtungen vor. 

Arno Speiser, Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Oberpfalz/Niederbayern, wies auf das neue Bundesprogramm „Demokratie leben!“ hin. Durch das Bundesprogramm werden in ganz Deutschland Städte, Gemeinden und Landkreise darin unterstützt, im Rahmen von lokalen „Partnerschaften für Demokratie“ Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. Über 20.000,-- Euro jährlich sind so für Projekte und Aktionen im Landkreis Tirschenreuth möglich. Weitere Informationen findet man auf: www.demokratie-leben-in-der-mitte-europas.de oder auf unserer Homepage unter Themen (hier ist auch der Link zur Antragsstellung).

Zur aktuellen Situation der „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ im Landkreis Tirschenreuth informierte Jugendamtsleiter Albert Müller. Die stetig anwachsende Zahl dieser meist männlichen Jugendlichen stellt die Jugendämter vor immer neue Herausforderungen. Überlastete Aufnahmelager, Verteilungsschlüssel, geeignete Unterkünfte, Fachpersonal sind nur einige der Probleme, für die Lösungen gefunden werden müssen.  Der Jugendamtsleiter betonte, dass die meisten dieser jungen Menschen hochmotiviert und lernwillig sind. "Wir müssen ihnen das Gefühl geben, dass sie bei uns willkommen sind". Ausbildungsplätze, Vereine und Verbände sind hier wichtig, damit die Jugendlichen erfolgreich in die Gesellschaft integriert werden können.

In der Vollversammlung wurde außerdem der Haushaltsplan 2015 und die Jahresrechnung 2014 einstimmig genehmigt. Jürgen Preisinger und Philipp Reich gaben einen Rückblick der Aktivitäten und Projekte im Jahr 2014 des KJR und des Jugendmedienzentrums T1.

In der Vorstandschaft des Kreisjugendrings war immer noch ein Posten des Beisitzers unbesetzt. In der Frühjahrsvollversammlung stellte sich der 27-jährige Johannes Schmid aus Mitterteich als Kandidat zur Verfügung und wurde von den Delegierten einstimmig in die Vorstandschaft gewählt. 

 

 

FVV 2014

Frühjahrsvollversammlung am 10. April 2014

In der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings, die in Kemnath stattfand, stellte der 1. Vorsitzende Jürgen Preisinger den Jahresbericht für 2013 mit vielen Aktionen und Ereignissen vor. Der neu gestaltete Jahresbericht wurde den Delegierten überreicht und für die Gäste ausgelegt. Er ist ab sofort in der Geschäftsstelle des KJR erhältlich. Neben der Jahresrechnung 2013 wurde der Haushaltsplan 2014 beschlossen und genehmigt. Phillipp Reich berichtete über die Arbeit und die Aktivitäten im Grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrum T1. 

Bei der FVV 2014 fanden außerdem Neuwahlen statt. Folgende Vorstandsmitglieder wurden für 2 Jahre gewählt:

Jürgen Preisinger, 1. Vorsitzender 
Andreas Malzer, stellvertretender Vorsitzender
Nicole Mickisch, Josef Halbauer, Bruno Kraus, Kerstin Weiß und Thomas Salomon wurden als weitere Vorstandsmitglieder (Beisitzer) gewählt. 

Als Rechnungsprüfer wählten die Delegierten Marco Vollath und Wolfgang Bauer.

Aus aktuellem Anlass hatte der Kreisjugendring Tirschenreuth die beiden einzigen Oberpfälzer Europaabgeordneten Albert Deß (CSU) und Ismail Ertug (SPD) eingeladen. Deß und Ertug informierten über die Europawahlen am 25. Mai 2014 und appellierten an die Zuhörer, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Näheres zum Bericht der beiden Abgeordneten im Presseartikel von DER NEUE TAG.

 

 

Quelle: Der Neue Tag

 

 

 

FVV 2013

Frühjahrsvollversammlung am 19. April 2013

Die Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings fand in Tirschenreuth, im Tagungsraum des Restaurants Seenario, statt. Neben der Jahresrechnung 2012 wurde der Haushaltsplan 2013 beschlossen und genehmigt. Jürgen Preisinger und Philipp Reich gaben einen kurzen Rückblick der Aktivitäten und Projekte im Jahr 2012. 

Als Referentin für einen Vortrag „Demografischer Wandel und Jugendarbeit - Chance und Herausforderung“ konnten wir die Expertin Frau Prof. Dr. Doris Rosenkranz gewinnen. Sie zeigte auf, welche Möglichkeiten Vereine und Organisationen bei der Jugendarbeit hinsichtlich der demografischen Entwicklung haben könnten. Der demografische Wandel hat auf jeden Fall Auswirkungen auf das Ehrenamt - vor allem auch in der Jugendarbeit. "Viele Jugendliche möchten sich nicht mehr so binden, wie es früher einmal der Fall war", so Prof. Dr. Doris Rosenkranz. Die Referentin sagte eine Veränderung der Strukturen voraus. Die Jugendarbeit werde noch wertvoller werden. Die Jugendlichen als "kostbares Gut" werden mehr umworben werden und mehr Aufmerksamkeit erfahren als je zuvor. Die Vereine müssten untereinander mehr kooperieren und zusammenarbeiten. Es werden auch neue Modelle der Vereinsarbeit entstehen. "Die Zukunft der Vereinsarbeit wird also spannend." 

Gem. § 13 der Satzung des BJR können neben dem 1. Vorsitzenden und seinem Stellvertreter noch sieben Vorstandsmitglieder in die Vorstandschaft des KJR Tirschenreuth gewählt werden. Bis zur Frühjahrsvollversammlung 2013 waren noch 2 Vorstandspositionen unbesetzt. Bei der erneuten Nachwahl der Vorstandsmitglieder stellte sich Rebecca Müller aus Tirschenreuth als Kandidatin zur Verfügung und wurde von den Delegierten einstimmig als weiteres Vorstandsmitglied des KJR Tirschenreuth gewählt. Rebecca ist 21 Jahre jung und Verwaltungsangestellte bei der Stadt Tirschenreuth.

 

 

FVV 2012

Frühjahrsvollversammlung am 20. April 2012

Bei der Frühjahrsvollversammlung in Kemnath wurde der Kreisjugendseelsorger Pfarrer Konrad Amschl zum „Partner der Jugend" ausgezeichnet.

Die Auszeichnung „Partner der Jugend"verleiht der BJR an Personen, die sich vorbildhaft und in herausragender Weise um die Kinder- und Jugendarbeit verdient gemacht haben. Der KJR Tirschenreuth hat Kreisjugendseelsorger Pfarrer Konrad Amschl für diese besondere Auszeichnung, die bisher im Landkreis Tirschenreuth erst ein einziges Mal verliehen wurde, vorgeschlagen. Martha Schwitalla, BDKJ-Diözesanvorsitzende, hielt die Laudatio für Konrad Amschl.

1. Vorsitzender Jürgen Preisinger berichtete über die Arbeit und Aktivitäten des Kreisjugendrings und des Grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrums T1 im Jahr 2011. Weiterhin wurden in der Frühjahrsvollversammlung die Jahresrechnung 2011 und der Haushaltsplan 2012 einstimmig beschlossen.

Bei der FVV fanden Neuwahlen statt, folgende Vorstandsmitglieder wurden für 2 Jahre gewählt:

Jürgen Preisinger, 1. Vorsitzender 
Andreas Malzer, stellvertretender Vorsitzender
Josef Birkner, Nicole Mickisch, Josef Halbauer, Gerald Spandel und Bruno Kraus wurden als weitere Vorstandsmitglieder gewählt. 

Als Rechnungsprüfer wählten die Delegierten Marco Vollath und Wolfgang Bauer.

Jürgen Preisinger informierte über das Jahresthema 2012 des KJR, über „Cybermobbing" und stellte den Kinospot „Cybermobbing hinterlässt Narben" vor.

Kriminalhauptkommissar Klaus Schwarz referierte zu „Crystal Speed":
Crystal Speed ist mittlerweilen die gefährlichste Droge der Welt. Eine Dosis Crystal Speed kann ausreichen, um abhängig zu machen. Die Folge: Die Suchtpatienten sind innerhalb kürzester Zeit nur noch ein Wrack.

In immer größeren Mengen beschaffen sich Dealer in Tschechien billiges „Crystal" und schmuggeln es nach Bayern. Der Kampf der Behörden gegen die weiße Droge ist aussichtslos. Die Folgen sind fatal, denn „Crystal" gilt gefährlicher als Heroin. Crystal ist die am schnellsten abhängig machende Substanz. Die Rückfallquote bei Süchtigen liegt bei über 90 Prozent.

Heute ist es auf den Vietnamesenmärkten, vor allem auf den größeren, an der Grenze zu Selb, Waldsassen und Furth im Wald ganz leicht zu bekommen. In Bretterbuden oder abgelegenen Höfen wird Crystal angemischt und wird an viele Deutsche verkauft.

Auf den Märkten ist Crystal inzwischen so leicht zu bekommen wie kaum eine andere harte Droge. Der Stoff verbreitet sich wie eine Welle und kommt jetzt auch vermehrt im Landkreis Tirschenreuth an.

Etwa 30 Euro kostet ein Gramm Crystal in Tschechien, verkauft man es in Deutschland weiter, gibt es bis zu 100 Euro. Konsumenten, meist jünger als 30 Jahre, bekommen dafür einen kristallinen Stoff, der in der chemischen Substanz Ecstasy ähnelt. Crystal aber ist viel gefährlicher, denn Crystal hat ein viel höheres Suchtpotenzial als Ecstasy.

Der Stoff, der meist geschnupft wird, aber auch gespritzt und geschluckt werden kann, macht extrem schnell abhängig, oft bereits nach dem ersten Konsum. Er kann zu Hirninfarkten und Herzversagen führen, vor allem aber leiden Abhängige an Psychosen und Hirnschäden. Crystal tötet großflächig Nervenzellen ab, Junkies haben Symptome wie ein Alzheimer. Bei exzessivem Konsum fällt das Gesicht ein, die Zähne verfaulen, der Körper ist übersät mit Pusteln.

Die Droge dämpft Angst, wer sie nimmt fühlt sich unbesiegbar und kann Hunger, Durst und Schlaf 48 Stunden und länger unterdrücken. Das Schreckliche ist, dass Crystal trotz allem total unterschätzt wird.

Dem Referat von KHK Schwarz schloss sich eine rege Diskussion an. Viele zeigten sich erschüttert von dem, was sie im Referat erfahren haben. Vor allem die Bilder, die die jungen Leute vor und nach der Abhängigkeit zeigten, waren für Viele erschreckend. KHK Schwarz zeigte weiterhin noch zwei Kurzfilme zu Crystal Speed.

 

 

FVV 2011

Frühjahrsvollversammlung am 15. April 2011

In der Vollversammlung in der Familienferienstätte in Immenreuth wurde der Haushalt 2011 und die Jahresrechnung 2010 einstimmig genehmigt. Außerdem gab es keine Einwände zum geplanten Ferienprogramm 2011. Der Deutsche Alpenverein Sektion Karlsbad mit Sitz Tirschenreuth wurde durch Feststellungsbeschluss als neues Mitglied aufgenommen.

Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Marianne Fütterer stellte in Immenreuth die Koordinierungsstelle "Frühe Kindheit" (KoKi) näher vor. KoKi arbeitet präventiv und ist Ansprechpartner für Eltern von Kleinkindern im Alter von 0 - 3 Jahren. Sie versucht Eltern auf verschiedenste Weise zu beraten und zu unterstützen z.B. Hausbesuche, Schrei-Babys, Arzttermine usw. Die Koordinierungsstelle baut Netzwerke auf und kann bereits erste Projekte und Planungen vorlegen.

Am Ende der Vollversammlung bedankte sich 1. Vorsitzender Jürgen Preisinger bei Frau Renate Scharf für 10 Jahre Geschäftsführung beim Kreisjugendring Tirschenreuth mit einem Geschenk.